Schweizer Buchpreis 2011 an Catalin Dorian Florescu und ein Wochenrückblick

Der Schweizer Buchpreis 2011 geht an den Catalin Dorian Florescu, wie heute LiteraturBasel und der Schweizer Buchhändler- und Verleger-Verband SBVV bekanntgaben. Florescu, 1967 in Timișoara (Rumänien) geboren, studierte in Zürich Psychologie und Psychopathologie und arbeitete anschließend an einem Zentrum für Drogenabhängige. Als freier Schriftsteller ist er seit dem Jahr 2001 tätig. Die fünfköpfige Jury belohnte Florescu für seinen fünften Roman: Jacob beschließt zu lieben. Schon vorher konnte der Schweizer Schriftsteller einige Literaturpreise für sich gewinnen, unter anderem 2003 den Anna-Seghers-Preis. 2008 war er Dresdner Stadtschreiber, 2010 in Erfurt. Über die Shortlist zum Schweizer Buchpreis 2011 wurde bereits im September berichtet.

In der letzten Woche wurden weitere Gewinner von Literaturpreisen verkündet. Nachfolgend eine kurze Auflistung:

  • Der Bremer Literaturpreis geht an Marlene Streeruwitz für den Thriller „Die Schmerzmacherin“
  • Neue Stadtschreiberin von Mainz wird Kathrin Röggla
  • National Book Award in den USA wurde in der Kategorie Belletristik an Jesmyn Ward für „Salvage the Bones“ vergeben. Den Sachbuchpreis bekam der in Harvard lehrende Professor Stephen Greenblatt für „The Swerve: How the World Became Modern“
  • In Eisenhüttenstadt erhielten Kathrin Schmidt und Thomas von Steinaecker den Literaturpreis der Stahlstiftung (Bericht)
  • Der Literaturpreis des Bezirks Schwaben wurde Uta Fuchs-Prestele zuerkannt, berichtet die Augsburger Zeitung
  • Mit dem Prix Européen de Littérature wurde für sein Lebenswerk der Slowene Drago Jančar ausgezeichnet

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