Österreichischer Staatspreis für Europäische Literatur

Der Österreichische Staatspreis für Europäische Literatur wird seit 1965 vergeben. Der internationale Literaturpreis geht auf das österreichische Unterrichtsministerium zurück, das den Preis ursprünglich unter dem Namen Nikolaus-Lenau-Preis initiierte. Ausgezeichnet wird das literarische Gesamtwerk eines europäischen Schriftstellers, dessen Werk in deutschsprachiger Übersetzung vorliegen muss. Die ausgezeichneten Schriftsteller erhalten ein Preisgeld im Betrag von 25.000 €.

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Österreichischer Staatspreis für Europäische Literatur 2019-2010
Jahr Autor Ausgewählte Titel
2019 Michel Houellebecq
(Frankreich)
Serotonin
Die Möglichkeit einer Insel
2018 Zadie Smith
(Großbrittanien)
Swing Time
Zähne zeigen
2017 Karl Ove Knausgard
(Norwegen)
Alles hat seine Zeit
Sterben
2016 Andrzej Stasiuk
(Polen)
Hinter der Blechwand
Die Welt hinter Dukla
2015 Mircea Cărtărescu
(Rumänien)
Die Wissenden
Die schönen Fremden
2014 Ljudmila Ulitzkaja
(Russland)
Daniel Stein
Das grüne Zelt
2013 John Banville
(Irland)
Die See
Der silberne Schwan
2012 Patrick Modiano
(Frankreich)
Im Café der verlorenen Jugend
Aus tiefstem Vergessen
2011 Javier Marías
(Spanien)
Dein Gesicht morgen
Morgen in der Schlacht denk an mich
2010 Paul Nizon
(Schweiz)
Die Zettel des Kuriers
Gesammelte Werke. Sieben Bände
Österreichischer Staatspreis für Europäische Literatur 2009-2000
Jahr Autor Ausgewählte Titel
2009 Per Olov Enquist
(Schweden)
Die Ausgelieferten
Ein anderes Leben
2008 Agota Kristof
(Schweiz)
Das große Heft
Der Beweis
2007 A. L. Kennedy
(Großbritannien)
Paradies
Alles was du brauchst
2006 Jorge Semprún
(Spanien)
Die große Reise
Was für ein schöner Sonntag!
2005 Claudio Magris
(Italien)
Donau: Biographie eines Flusses
Die Welt: en gros und en détail
2004 Julian Barnes
(Großbritannien)
Nichts, was man fürchten müsste
Flauberts Papagei
2003 Cees Nooteboom
(Niederlande)
Rituale
Schiffstagebuch: Ein Buch von fernen Reisen
2002 Christoph Hein
(Deutschland)
In seiner frühen Kindheit ein Garten
Frau Paula Trousseau
2001 Umberto Eco
(Italien)
Der Friedhof in Prag
Das Foucaultsche Pendel
2000 António Lobo Antunes
(Portugal)
Die natürliche Ordnung der Dinge
Mein Name ist Legion
Österreichischer Staatspreis für Europäische Literatur 1999-1990
Jahr Autor Ausgewählte Titel
1999 Péter Esterházy
(Ungarn)
Die Markus-Version
Harmonia Cælestis
1998 Dubravka Ugrešic
(Kroatien)
Das Ministerium der Schmerzen
Die Kultur der Lüge
1997 Antonio Tabucchi
(Italien)
Die Zeit altert schnell
Lissabonner Requiem: Eine Halluzination
1996 Jürg Laederach
(Schweiz)
Schattenmänner
Das ganze Leben
1995 Aleksandar Tišma
(Jugoslawien)
Der Gebrauch des Menschen
Kapò
1994 Inger Christensen
(Dänemark)
Das gemalte Zimmer: Eine Erzählung aus Mantua
Das Schmetterlingstal. Dänisch und deutsch
1993 Tschynggys Aitmatow
(Kirgisistan)
Der Gebrauch des Menschen
[amazon_link id="3446196676" target="_blank" ]Treue und Verrat: Roman
1992 Salman Rushdie
(Schweiz)
Die satanischen Verse
Luka und das Lebensfeuer
1991 Péter Nádas
(Ungarn)
Zwiesprache. Vier Tage im Jahr 1989
Buch der Erinnerung
1990 Helmut Heissenbüttel
(Deutschland)
Über Benjamin
Wenn Adolf Hitler den Krieg nicht gewonnen hätte
Österreichischer Staatspreis für Europäische Literatur 1989-1980
Jahr Autor Ausgewählte Titel
1989 Marguerite Duras
(Frankreich)
Die Romane
Sommerregen
1988 Andrzej Szczypiorski
(Polen)
Die schöne Frau Seidenman
Eine Messe für die Stadt Arras
1987 Milan Kundera
(Tschechoslowakei)
Eine Begegnung
Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins
1986 Giorgio Manganelli
(Italien)
Manganelli furioso: Handbuch für unnütze Leidenschaften
Cthulhu
1985 Stanisław Lem
(Polen)
Der weiße Tod
Sterntagebücher
1984 Christa Wolf
(Deutschland)
Stadt der Engel
Kein Ort. Nirgends
1983 Friedrich Dürrenmatt
(Schweiz)
Der Verdacht
Die Physiker
1982 Tadeusz Różewicz
(Polen)
Mutter geht
Letztendlich ist die verständliche Lyrik unverständlich
1981 Doris Lessing
(Großbritannien)
Das fünfte Kind
Das goldene Notizbuch
1980 Sarah Kirsch
(Deutschland)
Krähengeschwätz
Sämtliche Gedichte
Österreichischer Staatspreis für Europäische Literatur 1979-1970
Jahr Autor Ausgewählte Titel
1979 Fulvio Tomizza
(Italien)
Eine bessere Welt
Die venezianische Erbin
1978 Simone de Beauvoir
(Frankreich)
Die Mandarins von Paris
Memoiren einer Tochter aus gutem Hause
1977 Pavel Kohout (Tschechoslowakei) Mein tolles Leben mit Hitler, Stalin und Havel
Aus den Tagebüchern eines Europäers
1976 Italo Calvino
(Italien)
Die unsichtbaren Städte
Der Baron auf den Bäumen
1975 Miroslav Krleža
(Jugoslawien)
Die Fahnen
Der kroatische Gott Mars
1974 Sándor Weöres
(Ungarn)
Der von Ungern: Gedichte und acht Zeichnungen
War Mal Eine Schöne Lade
1973 Harold Pinter
(Großbritannien)
Die Zwerge
Die Geburtstagsfeier. Der Hausmeister. Die Heimkehr. Betrogen. Celebration
1970 Sławomir Mrożek
(Polen)
Balthasar
Die Geheimnisse des Jenseits und andere Geschichten
1971 Peter Huchel
(Deutschland)
Leben und Werk in Texten und Bildern
Die Gedichte
1970 Eugène Ionesco
(Rumänien/Frankreich)
Die Nashörner
Die Stühle. Der neue Mieter
Österreichischer Staatspreis für Europäische Literatur 1969-1965
Jahr Autor Ausgewählte Titel
1969
1968 Václav Havel
(Tschechoslowakei)
Das Gartenfest. Die Benachrichtigung
Briefe an Olga. Betrachtungen aus dem Gefängnis
1967 Vasko Popa
(Serbien)
Poesiealbum 203
Wolfserde
1966 Wystan Hugh Auden
(Großbritannien/USA)
Das Zeitalter der Angst. Ein barockes Hirtengedicht
1965 Zbigniew Herbert
(Polen)
Der Tulpen bitterer Duft
Herr Cogitos Vermächtnis: 89 Gedichte