Ludwig-Börne-Preis

Der Ludwig-Börne-Preis wurde erstmals 1993 vergeben. Der Preis soll an den Journalisten und Kritiker Ludwig Börne erinnern, einem Wegbereiter des Feuilletons. Ausgezeichnet werden deutschssprachige Autoren, die hervorragende Essays, Kritiken oder Reportagen verfassen. Jedes Jahr wählt der Stiftungsrat einen Juror, der dann den Gewinner alleine bestimmt. Der mit 20.000 € dotierte Ludwig-Börne-Preis gilt mittlerweile als einer der wichtigsten deutschen Literaturpreise.

[2015-2010] [2009-2000] [1999-1993]

Ludwig-Börne-Preis 2015-2010
JahrAutorAusgewählte Titel
2015Jürgen KaubeMax Weber: Ein Leben zwischen den Epochen
2014Florian Illies1913: Der Sommer des Jahrhunderts
2013Peter SloterdijkKritik der zynischen Vernunft
2012Götz AlyWarum die Deutschen? Warum die Juden?
2011Joachim GauckWinter im Sommer – Frühling im Herbst
2010Marcel Reich-RanickiMein Leben
Ludwig-Börne-Preis 2009-2000
JahrAutorAusgewählte Titel
2009Frank SchirrmacherPayback
2008Alice SchwarzerDie große Verschleierung: Für Integration, gegen Islamismus
2007Henryk M. BroderKritik der reinen Toleranz
2006Wolfgang BüscherDeutschland, eine Reise
2005Henning RitterIch sah eine andere Welt: Philosophische Briefe
2004Daniela DahnWestwärts und nicht vergessen: Vom Unbehagen in der Einheit
2003George SteinerWarum Denken traurig macht: Zehn (mögliche) Gründe
2002Hans Magnus EnzensbergerSanftes Monster Brüssel oder Die Entmündigung Europas
2001Rudolf AugsteinJesus Menschensohn
2000Keine Preisvergabe
Ludwig-Börne-Preis 1999-1993
JahrAutorAusgewählte Titel
1999Georges-Arthur GoldschmidtEin Wiederkommen
1998Josef JoffeSchöner Denken: Wie man politisch unkorrekt ist
1997Richard SchröderEinsprüche und Zusprüche
1996Joachim C. FestHitler: Eine Biographie
1995Marcel Reich-RanickiFür alle Fragen offen: Antworten zur Weltliteratur
1994Marie-Luise SchererDer Akkordeonspieler: Wahre Geschichten aus vier Jahrzehnten
1993Joachim KaiserGroße Pianisten in unserer Zeit