WELT-Literaturpreis

Der WELT-Literaturpreis wird von der Literatischen Welt vergeben, heutzutage eine Buchbeilage der Zeitung Die Welt. Der Preis soll an den 1973 verstorbenen Kritiker und Essayisten Willy Haas erinnern, der 1925 die Zeitschrift Literatische Welt gründete und sie bis zur Flucht vor den Nationalsozialisten 1933 führte. Nach dem Krieg schrieb Haas als kritiker für Die Welt. Ausgezeichnet werden Autoren für ihr Werk. Der Literaturpreis wird seit dem Jahr 1999 jährlich in Berlin vergeben, das Preisgeld beträgt 10.000 €.

[2015-2010] [2009-2000] [1999]

WELT-Literaturpreis 2015-2010
Jahr Autor Ausgewählte Titel
2015 Karl Ove Knausgård Sterben
Alles hat seine Zeit
2014 Haruki Murakami Von Männern, die keine Frauen haben
Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki
2013 Jonathan Franzen Die Korrekturen
Freiheit
2012 Zeruya Shalev Für den Rest des Lebens
Späte Familie
2011 Albert Ostermaier Schwarze Sonne scheine
Zephyr
2010 Claude Lanzmann Der patagonische Hase
Shoah
WELT-Literaturpreis 2009-2000
Jahr Autor Ausgewählte Titel
2009 Philip Roth Empörung
Der menschliche Makel
2008 Hans Keilson Da steht mein Haus
Sämtliche Romane und Erzählungen
2007 Daniel Kehlmann Die Vermessung der Welt
Ruhm
2006 Rüdiger Safranski Romantik: Eine deutsche Affäre
Friedrich Schiller: oder Die Erfindung des Deutschen Idealismus
2005 Yasmina Reza Frühmorgens, abends oder nachts
Der Gott des Gemetzels
2004 Amos Oz Mein Michael
Geschichten aus Tel Ilan
2003 Jeffrey Eugenides Die Liebeshandlung
Die Selbstmord-Schwestern
2002 Leon de Winter Das Recht auf Rückkehr
Leo Kaplan
2001 Pat Barker Niemandsland
Das Gegenbild
2000 Imre Kertész Dossier K.: Eine Ermittlung
Roman eines Schicksallosen
WELT-Literaturpreis 1999
Jahr Autor Ausgewählte Titel
1999 Bernhard Schlink Der Vorleser
Sommerlügen