Uwe-Johnson-Preis

Der Uwe-Johnson-Preis wird von der Mecklenburgischen Literaturgesellschaft und dem Nordkurier verliehen. Der nach dem 1984 verstorbenen Autor Uwe Johnson benannte Preis wird seit 1994 vergeben. Ausgezeichnet werden deutschsprachige Autoren, deren Werke „deutsche Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft“ reflektieren. Das Preisgeld beträgt 12.500 Euro. Seit 2005 zusätzlich wird ein Förderpreis vergeben, der mit 2.500 Euro dotiert ist. Der Hauptpreis und der Förderpreis werden im Jährlichen Wechsel vergeben.

[2014-2010] [2009-2005] [2003-2000] [1999-1994]

Uwe-Johnson-Preis 2014-2010
Jahr Preis Autor Titel
2014 Hauptpreis Lutz Seiler Kruso
2013 Förderpreis Matthias Senkel Frühe Vögel
2012 Hauptpreis Christoph Hein Weiskerns Nachlass
2011 Förderpreis Judith Zander Dinge, die wir heute sagten
2010 Hauptpreis Christa Wolf Stadt der Engel
Uwe-Johnson-Preis 2009-2005
Jahr Preis Autor Titel
2009 Förderpreis Thomas Pletzinger Bestattung eines Hundes
2008 Hauptpreis Uwe Tellkamp Der Turm: Geschichte aus einem versunkenen Land
2007 Förderpreis Emma Braslavsky Aus dem Sinn
2006 Hauptpreis Joochen Laabs Späte Reise
2005 Förderpreis Arno Orzessek Schattauers Tochter

Vor 2005 wurde einzig der heutige Hauptpreis vergeben

Uwe-Johnson-Preis 2003-2000
Jahr Autor Titel
2003 Norbert Gstrein Das Handwerk des Tötens
2001 Jürgen Becker Aus der Geschichte der Trennungen
Uwe-Johnson-Preis 1999-1994
Jahr Autor Titel
1999 Gert Neumann Anschlag
1997 Marcel Beyer Flughunde
1995 Walter Kempowski Das Echolot. Ein kollektives Tagebuch
1994 Kurt Drawert Spiegelland: Ein deutscher Monolog