Marieluise-Fleißer-Preis

Der Marieluise-Fleißer-Preis wird seit 1981 übergeben. Für die Überlassung des Archivs der Schriftstellerin Marieluise Fleißner verpflichtete sich ihre Heimatstadt Ingolstadt, einen Literaturpreis zu vergeben. Mit der Auszeichnung werden deutschsprachige Schriftsteller gewürdigt, die sich in ihrem Werk mit dem „Konflikt zwischen unerfüllten Glücksansprüchen und dem alltäglichen Leben“ beschäftigen. Nach 2001 wurde die Preisvergabe auf den aktuell gültigen zweijährigen Rhythmus verkürzt. Das Preisgeld beträgt 10.000 €.

[2015-2010] [2009-2000] [1999-1990] [1989-1981]

Marieluise-Fleißer-Preis 2015-2010
Jahr Autor Ausgewählte Titel
2015 Ulrich Peltzer Das bessere Leben
Die Sünden der Faulheit
2013 Rainald Goetz Johann Holtrop
Abfall für alle
2011 Sibylle Lewitscharoff Apostoloff
Blumenberg
Marieluise-Fleißer-Preis 2009-2000
Jahr Autor Ausgewählte Titel
2009 Dea Loher Hundskopf. Erzählungen
Olgas Raum / Tätowierung / Leviathan: Drei Stücke
2007 Franz Xaver Kroetz Blut und Bier
Maria Magdalena – Oberösterreich. Der Soldat. Wunschkonzert
2005 Kerstin Specht Koniginnendramen
Der Zoo / Zeit der Schildkröten
2003 Harald Grill Hochzeit im Dunkeln
Gute Luft – auch wenn’s stinkt
2001 Petra Morsbach Gottesdiener
Der Cembalospieler
Marieluise-Fleißer-Preis 1999-1990
Jahr Autor Ausgewählte Titel
1998 Gert Heidenreich Das Fest der Fliegen
Die Nacht der Händler
1995 Robert Schneider Schlafes Bruder
Die Offenbarung
1992 Thomas Hürlimann Vierzig Rosen
Fräulein Stark
Marieluise-Fleißer-Preis 1989-1981
Jahr Autor Ausgewählte Titel
1989 Herta Müller Atemschaukel
Herztier
1986 Uwe Dick Sauwaldprosa
Des Blickes Tagnacht: Gesammelte Gedichte
1981 Irmgard Keun Das kunstseidene Mädchen
Gilgi – eine von uns